Corpus Delicti


Die zentrale Frage der Arbeit ist die nach dem „Wer bin ich?“. Es geht um Identität, Geschlecht und um die Körperlichkeit des Menschen. (Denk-) raster werden gebrochen und in Frage gestellt.


Buch zum Film

IMG_9205.jpg

IMG_9206.jpg

IMG_9209.jpg

IMG_9212.jpg

IMG_9213.jpg

IMG_9221.jpg

IMG_9222.jpg

IMG_9230.jpg

IMG_9239.jpg

IMG_9243.jpg

IMG_9256.jpg

IMG_9258.jpg

Druck Zuhause
Papier
Umschlag: Tonpapier | Innen: ZackZack 170g
Veredelung
Plotterfolie


Postkarten
Druck
4/1 farbig, Offset, Print24

IMG_9268.jpg


Plakat DIN A1
Papier
Fotopapier
Druck
4/0 farbig, Plott, D-Punkt, Köln

Theoretischer Hintergrund
Die Gesellschaft gibt das Raster und den Konstruktionsrahmen der individuellen Identität vor. Die Selbstsicht auf Fragen zu Identität und Geschlecht hängt von den vorgegebenen Bildern ab, die eine Gesellschaft anbietet.

Der Film und das dazugehörigen Buch spielt mit diesen Erwartungen an die Eindeutigkeit von Geschlecht. Es wird keine lineare Geschichte erzählt, sondern es handelt sich um fragmentarische Begegnungen zweier Menschen. Diese sind nicht sofort als männlich oder weiblich einzuordnen, da sie sich in Ganzkörperanzügen bewegen, die geschlechtstypische Merkmale ausblenden. Auf diese Weise findet eine Anonymisierung und Entpersonalisierung statt. Die beiden Protagonisten agieren sowohl miteinander als auch isoliert. Sie wechseln ständig ihre Rolle. Der Wechsel des Geschlechts geschieht durch den Wechsel des Anzuges und der Posen. Durch die ständige Umkehrung kommt es zu einer permanenten Irritation des Zuschauers. Dadurch zeigt der Film, wie schwierig es für den Betrachter ist, die Identität einer Person zu bestimmen, wenn die üblichen und erwarteten Signale fehlen und/oder absichtlich manipuliert werden. Er parodiert die vermeintlich eindeutigen Gechlechterzuweisungen und deckt so die gesellschaftliche Konstruktion von Identität und Geschlecht auf.


Konzept | Design |
Filmschnitt Kerstin Gerhards
Licht | Fotografie
David Wüst


RSS Kommentare Du kannst einen Kommentar hinterlassen. Pingen ist nicht erlaubt.
Tags:

Weitere Einträge:


Wordpress theme "Modicus Remix" by Art Culture.