Corpus Delicti
Abschlussarbeit, ecosign/Akademie für Gestaltung, Köln | APR 2008
Betreuungsdozenten Dipl. Des. Uwe Boden (Praxis)
Bernd Draser M.A. (Theorie) | Dipl. Des. Mario Jahns (Praxis)
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Die zentrale Frage der Arbeit ist die nach dem „Wer bin ich?“. Es geht um Identität, Geschlecht und um die
Körperlichkeit des Menschen. (Denk-) raster werden gebrochen und in Frage gestellt.
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Buch zum Film












Druck Zuhause
Papier Umschlag: Tonpapier | Innen: ZackZack 170g
Veredelung Plotterfolie
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Postkarten
Druck 4/1 farbig, Offset, Print24

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Plakat DIN A1
Papier Fotopapier
Druck 4/0 farbig, Plott, D-Punkt, Köln

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Theoretischer Hintergrund
Die Gesellschaft gibt das Raster und den Konstruktionsrahmen der individuellen Identität vor. Die Selbstsicht auf Fragen zu Identität und Geschlecht hängt von den vorgegebenen Bildern ab, die eine Gesellschaft anbietet.
Der Film und das dazugehörigen Buch spielt mit diesen Erwartungen an die Eindeutigkeit von Geschlecht. Es wird keine lineare Geschichte erzählt, sondern es handelt sich um fragmentarische Begegnungen zweier Menschen. Diese sind nicht sofort als männlich oder weiblich einzuordnen, da sie sich in Ganzkörperanzügen bewegen, die geschlechtstypische Merkmale ausblenden. Auf diese Weise findet eine Anonymisierung und Entpersonalisierung statt. Die beiden Protagonisten agieren sowohl miteinander als auch isoliert. Sie wechseln ständig ihre Rolle. Der Wechsel des Geschlechts geschieht durch den Wechsel des Anzuges und der Posen. Durch die ständige Umkehrung kommt es zu einer permanenten Irritation des Zuschauers. Dadurch zeigt der Film, wie schwierig es für den Betrachter ist, die Identität einer Person zu bestimmen, wenn die üblichen und erwarteten Signale fehlen und/oder absichtlich manipuliert werden. Er parodiert die vermeintlich eindeutigen Gechlechterzuweisungen und deckt so die gesellschaftliche Konstruktion von Identität und Geschlecht auf.
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Konzept | Design | Filmschnitt Kerstin Gerhards
Licht | Fotografie David Wüst